Food

Rotes Blumenkohl-Tofu-Curry

Portionen
4

Zubereitungszeit
50 Min.

Zutaten
  • 400 g
  • Blumenkohl
  • 250 g
  • grüne Bohnen
  • 150 g
  • Zwiebel
  • 130 g
  • frittierter Tofu
  • 25 g
  • Kokoschips
  • 400 ml
  • Dosen-Kokosmilch
  • 1 Bund
  • Koriander
  • 1
  • Zucchini
  • 1 EL
  • vegane rote thailändische Currypaste
  • 1 EL
  • Sojasauce
  • 1 EL
  • brauner Zucker
  • 1 EL
  • Limettensaft
  • 4
  • Limettenspalten

Im Sommer haben Bohnen und Blumenkohl ihre Hochsaison. Da kommt dieses würzige Curry gerade recht, denn die Schärfe hilft uns im Sommer abzukühlen.

Rotes Blumenkohl-Tofu-Curry in 9 Schritten

  1. Zwiebel pellen und in feine Streifen schneiden. Blumenkohl putzen und in Röschen teilen. Die Bohnen putzen und wenn gewünscht längs halbieren. Zucchini in Scheiben schneiden. Korianderblätter von den Stielen zupfen.
  2. Das Öl in einem Wok erhitzen und die Zwiebelstreifen darin 3-4 Minuten sanft anschwitzen.
  3. Die Dose Kokosmilch öffnen und ca. 2 EL feste Kokosmilch von oben abnehmen, mit der Currypaste zu den Zwiebeln geben. Unter Rühren 3 Minuten braten bis das Öl sich nach oben absetzt.
  4. Verbliebene Kokosmilch, Sojasauce, Zucker, Limettensaft und 180 ml Wasser in den Wok geben.
  5. Aufkochen und den Blumenkohl in den Wok geben. Zugedeckt 5 Minuten kochen. Bohnen und Zucchini dazugeben und weitere 4 Minuten zugedeckt sanft kochen lassen. Frittierten Tofu dazugeben und erhitzen.
  6. Mit den Kokoschips, Koriander und Limettenspalten servieren.

Kokosmilch-Tipp:

Für dieses Gericht verwenden wir Kokosmilch, die nicht emulgiert (cremig) ist. Um das Kokosfett einfach abschöpfen zu können, ist es ratsam die Dose über nacht in den Kühlschrank zu stellen und vor der Zubereitung nicht zu schütteln. Wer nur cremige Kokosmilch bekommt, benutzt einfach ein wenig Erdnussöl um die Currypaste anzubraten.

Für den frittierten Tofu

Tofu-Tipp:

Tofu vor der Zubereitung zu Frittieren ist in Asien meist üblich. In gutsortierten Asia-Märkten findet man ihn unter dem Namen Tofu Puffs. Wer ihn nicht schon fertig kaufen kann macht es so:

  1. Tofu in Küchenpapier einwickeln und mit einem Teller beschweren. Etwa 40 Minuten stehen lassen und das überschüssige Wasser herauszudrücken.
  2. Tofu auswickeln und gut abtupfen. In mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Ca. 1 L Erdnussöl im Wok auf ca 165-170°C erhitzen und die Tofustücke darin portionsweise 6-7 Minuten goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend wie im Rezept beschrieben weiterverwenden.

Curry mit Tofu – indisches Gericht mit englischem Gewürz-Mix

Das satt gelbe Currypulver ist eine Mischung aus einer Vielzahl an Gewürzen: Bockshornklee, Chili, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Nelken, schwarzer Pfeffer und viele mehr. Bis zu 36 Zutaten können in einem Curry-Mix enthalten sein, das Gerichten wie Thai-Curry mit Reis und Tofu den optimalen Geschmack verleiht. Dabei sorgen das Kurkuma, der Bockshornklee und der Ingwer für die gelbe Farbe, die zu jedem Curry-Gericht dazugehört – ob nun vegan mit Gemüse und Tofu oder Fleisch. Auch wenn die Gewürze sowie deren Zusammensetzung schon lange Teil jedes klassischen als auch vegetarischen Currys in Indien sind, ist das Rezept für eine fertige Gewürzmischung nicht in indischen, sondern englischen Küchen entstanden. Zu Kolonialzeiten brachten die Engländer die vielen Gewürze mit nach Europa, um das Würzspektrum der  orientalischen Küche nachzuahmen. Doch anders als in indischen Haushalten hatten die Engländer weder die Erfahrung noch das Gespür, jedes Mal aufs Neue die richtige Gewürzkombination zu treffen. Deshalb kreierten sie eine fertige Curry-Mischung. Mittlerweile gibt es jede Menge unterschiedlicher Curry-Gewürzmischungen, die insbesondere in ihrer Schärfe variieren. Nur nicht in Indien: Denn dort versteht man unter Curry ausschließlich das Gericht und nicht das Gewürzpulver. In dem Staat von Südasien heißt ein fertig gemischtes Currypulver „Masala“, was im Deutschen so viel wie „Gewürz“ bedeutet. Ob nun mit Fleisch, vegetarisch oder ganz vegan: Curry-Rezepte sind nicht nur lecker, sondern auch vielfältig – genauso wie die Gewürzmischung an sich.

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