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Food

Gegrillte Rosmarin-Zucchini

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Portionen
6

Zubereitungszeit
15 Min.

Zutaten
  • 1 kg
  • Zucchini
  • 3
  • Rosmarinzweige mit holzigen Stielen
  • 2–3 EL
  • frischer Rosmarin
  • 2 EL
  • Olivenöl
  • Prise
  • Salz
  • Prise
  • Pfeffer

Rosmarin enthält einige der gleichen aromatischen Verbindungen wie andere Küchenkräuter, aber sein Duft und Geschmack sind einzigartig und unverwechselbar. Der unvergessliche Duft ist schwer zu beschreiben. Kiefernartig, wohlriechend und süß sind schon mal ein guter Anfang … Wegen seiner festen, lederartigen Nadeln und des holzigen Stamms ist Rosmarin leicht zu trocknen, sodass man ihn stößeln und den gesamten Winter über zum Würzen verwenden kann. Ob frisch oder trocken, die Blätter (Nadeln genannt) fühlen sich auf Gaumen und Zunge hart an und müssen fein gehackt werden. Der Duft und das Aroma unterschiedlicher Rosmarinarten sind ähnlich, aber die Anbauweise variiert.

Gegrillte Rosmarin-Zucchini in 2 Schritten

  1. In einer großen Schüssel längs halbierte oder geviertelte Zucchini, Öl und gehackten Rosmarin vermengen.
  2. Holzkohlegrill mit mittlerer Hitze vorbereiten. Die holzigen Stiele direkt auf die Kohle legen. Grillrost darüberhängen und Zucchini auf dem Rost platzieren. 10 Min. grillen oder bis die Zucchini halb kross und gleichmäßig gebräunt sind. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zucchini, ein vielseitiges Gemüse

Zucchini strotzen nur so vor Vitaminen und Mineralstoffen. Das Gemüse ist reich an Kalzium, Magnesium, Eisen, B-Vitaminen, Vitamin A und Vitamin C. Was viele nicht wissen: Die Zucchini ist eine Unterart des Gartenkürbisses und gehört zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse. Neben der grünen Zucchini gibt es auch die runde, gestreifte, weiße und gelbe Zucchini.
Ursprünglich stammt das Gemüse aus Mittelamerika. Erst im 17. Jahrhundert kam die Zucchini mit Seefahrern nach Europa. Zunächst breitete sie sich vor allem in Frankreich, Spanien und Italien aus. Ab den 1970er Jahren fand sie auch in deutschen Gärten Einzug.

Tipps für die Zubereitung der Zucchini

Rezepte rund um das Gemüse gibt es genug. Dabei schmecken Zucchini-Scheiben vom Grill genauso lecker wie gebratene Zucchini oder gefüllte Zucchini aus dem Backofen. Mit ein paar Tipps gelingen die Rezepte mühelos:

Tipp 1 – Zucchini vom Grill

Für die Zubereitung von gegrillter Zucchini ist es wichtig, das Gemüse nicht zu schälen. Denn die Schale hält die Zucchini in Form, während das Fruchtfleisch auf dem Grill weich wird. Die Zucchini wird in rund ein Zentimeter dicke Scheiben geschnitten. Die Scheiben solltest du an den Rand des Grills legen. Direkt über der Glut verbrennen sie schnell. Alternativ kannst du sie auch in eine Mehrweg-Grillschale legen. Streiche die Schale davor mit Olivenöl ein, damit die Zucchinischeiben nicht festbacken. Mit frischen Kräutern und Knoblauch bestreut zauberst du in nur wenigen Minuten eine vegetarische Alternative für dein Grillmenü.

Tipp 2 – Zucchini richtig braten

Gebratene Zucchini schmecken nicht nur lecker, sie lassen sich auch schnell zubereiten. Wichtig ist, das Gemüse vor der Zubereitung unter fließendem Wasser zu waschen und es anschließend gründlich zu trocknen. Denn das Kürbisgewächs enthält schon von Natur aus sehr viel Wasser, das beim Braten austritt. Außerdem sollte das Gemüse nur bei mittlerer Hitze gebraten werden, um nicht zu verbrennen. Nach etwas zehn Minuten ist das Gemüse gar. Da Zucchini sehr mild im Geschmack sind, lohnt sich die Zugabe von Knoblauch, Salz und Pfeffer.

Tipp 3 – Zucchini einfrieren

Das Kürbisgewächs lässt sich auch problemlos einfrieren. In der Kühltruhe ist der Gemüsekürbis bis zu zwölf Monate haltbar. Dazu musst du die Zucchini in feine Würfel  schneiden und sie mit Salz bestreuen. Das entzieht den Stücken die Flüssigkeit, so bleiben sie nach dem Auftauen knackig. Alternativ kannst du die Zucchinistücke auch in Salzwasser kochen, sie mit Eiswasser abschrecken und dann einfrieren.

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