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Lunch

Quiche mit Spinat und Tofu

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Portionen
6 Stücke

Zubereitungszeit
60 Min.

Zutaten
  • 150 g
  • Mehl
  • 100 g
  • pflanzliche Margarine
  • 2 EL
  • Wasser
  • eine Brise
  • Salz und Pfeffer
  • 200 g
  • Tofu
  • 100 ml
  • pflanzliche Milch
  • 180 g
  • Blattspinat
  • eine halbe
  • Knoblauchzehe
  • 1 EL
  • Olivenöl
  • 5
  • Kirschtomaten

Quiches sind ein herzhafter Klassiker aus der französischen Küche. Mit diesem Rezept gelingt der Kuchen aus Mürbeteig auch vegan.

Schritt 1 – Quiche Teig zubereiten

Mehl, Salz, pflanzliche Margarine und Wasser in einer Schüssel zu einem Teig verkneten. Die Teigmasse zu einer Kugel formen und für eine halbe Stunde kalt stellen.

Schritt 2 –Tofu zubereiten

Den Tofu in Würfel schneiden und für ein paar Minuten in kochendem Wasser erhitzen. Kurz abkühlen lassen und anschließend mit der pflanzlichen Milch pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 3 – Den Spinat zubereiten

Spinat waschen und mit dem klein gehakten Knoblauch sowie etwas Olivenöl in einer Pfanne dünsten. Dann die Tomaten waschen und würfeln.

Schritt 4 – Teig ausbreiten

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in die eingefettete Tarteform legen. Den Teig an die Form anpassen und überschüssige Reste abschneiden. Mit der Gabel den Teigboden einstechen. Den Teig für rund 20 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen.

Schritt 4 – Quiche befüllen

Die Tofumasse mit dem Spinat vermengen. Die Mischung gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Dann die Quiche bei 180 Grad rund eine halbe Stunde backen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Quiche und einer Tarte?

Eine Quiche ist ein französischer Mürbeteigkuchen. Die Spezialität stammt ursprünglich aus Lothringen, einer Region im Nordosten Frankreichs. Aus der Region stammt auch der Name Quiche. Das Wort wurde wohl von der lothringischen Bezeichnung Kichel oder Kuechel abgeleitet, was übersetzt Kuchen bedeutet. Erfunden hat die Quiche ein Lothringer Bäcker im 16. Jahrhundert. Ursprünglich wurde die Quiche in einem Brotteig gebacken.

Inzwischen gibt es zwei Varianten der Quiche. Zum einen die Quiche Lorraine. Traditionell beinhaltet diese Quiche Eier, Milch, geräucherten Speck, Lauchzwiebeln und Reibekäse. Eine weitere Variante ist die Quiche vosgienne. Sie stammt aus der französischen Region Vogesen und wird mit würzigem Käse zubereitet.

Eine Tarte ist auch ein Mürbeteigkuchen und ebenfalls eine französische Spezialität. Der Teig wird aber ohne Salz und Zucker zubereitet, schmeckt also neutral. Deshalb kann eine Tarte im Gegensatz zur Quiche auch süß zubereitet werden. Die Tarte aux pommes, eine Tarte mit Äpfeln ist besonders beliebt, genauso wie die Tarte aux cerises mit Kirschen und die Tartes aux frambioses mit Himbeeren.

Vegane Quiche – auch ohne Tofu möglich

Auch wenn Tofu viele gesundheitliche Vorteile bietet, kannst du auch andere Zutaten für die Quiche nutzen. Geeignet ist zum Beispiel auch Kichererbsenmehl vermischt mit pflanzlicher Sahne, Erbsen, Paprika, Bohnen und Zucchini. Oder  Hartweizengrieß vermischt mit Hafermilch, Lauch und Tomaten.

Woher weiß ich, wann eine Quiche fertig ist?

Um festzustellen, ob eine Quiche fertig ist, kannst einfach ein Messer in die Masse stecken. Bleibt nichts an der Klinge hängen, ist die Quiche bereit zum Essen. Schaffst du nicht alles auf einmal, kannst du deine Quiche zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Was trinkt man zu einer Quiche?

Am besten passt ein trockener Weißwein zu einer Quiche. Zum Beispiel Riesling oder Gewürztraminer. Im Sommer passt auch ein erfrischender Federweiser gut. Aber auch leichte fruchtige Limonaden passen gut zur deftigen Quiche.

 

Katrin Brahner
Autorin Katrin Brahner

Wenn Katrin nicht gerade die weite Welt bereist, übt sie Kopfstand auf ihrer Yogamatte, oder spaziert mit einer Matcha-Latte durch die Straßen Hamburgs. Immer wenn sie die Zeit findet, stattet sie auch ihrer alten Heimatstadt Berlin einen Besuch ab. Als Redakteurin hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und schreibt heute am liebsten über Travel-, Mindfulness- oder Zeitgeist-Themen.

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